Abschied von Ingo Koll

Am 10. Juli morgens ist Pastor Ingo Koll nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren in Schweringen bei seiner Frau Almut Birkenstock-Koll und ihm zuhause verstorben. Ingo Koll hat erst vor wenigen Wochen erfahren, dass er unheilbar krank ist und hat dies offen und gelassen an- und hingenommen. 

Die Deutschsprachige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in Kenia verliert damit nicht nur ihren ehemaligen Pfarrer, sondern nicht wenige Gemeindemitglieder verlieren damit auch einen erfahrenen Wegbegleiter und Freund, der bis zuletzt Verbindung gehalten hat.  Dankbar und traurig zugleich erinnern wir uns an gemeinsame Begegnungen, durchgeführte Projekte und besondere Erlebnisse. Seine Person und sein Wirken sind nicht vergessen. 

Wir sind immer wieder in Gedanken bei seiner Frau Almut Birkenstock-Koll, den Kindern und Enkelkindern und bei all den Menschen, die an verschiedenen Stellen auf dieser Welt um ihn trauern. Besonders während der Trauerfeier im Garten in Schweringen, am 05. August um 11:30 Uhr (MESZ) sind wir im Gedenken und Gebet verbunden. (Für weitergehende Informationen lesen Sie die Nachrufe der Nordkirche weltweit und der Mission eine Welt 

Pastor
Ingo Koll ist gemeinsam mit seiner Frau Almut Birkenstock-Koll einen hoch spannenden Weg als Pastor gegangen. Ein Weg der die beiden hoch engagierten Theologen u.a. nach Tansania, Kenia, Iran und zuletzt wieder nach Tansania geführt hat. Von 1998 bis 2005 waren beide gemeinsam in unserer Kirchengemeinde als Pastor/in tätig. 

Baumeister
Ingo Koll hat mit anderen gemeinsam Gemeinde gebaut. Inhaltlich und im Wortsinn. Er hat als Mitglied des Bauausschusses u.a. intensiv die Planung und den Bau des heutigen Botschaftsgebäudes vorangetrieben und begleitet. Dieser Bau hat nicht nur die finanziellen Rahmenbedingungen der Kirchengemeinde positiv umgestaltet. Davon profitieren wir bis heute. 

Lehrer
Ingo Koll hat nicht nur zuletzt an einem Theologischen Seminar in Tansania unterrichtet, sondern mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen Menschen auf unterschiedliche Weise gebildet. Er hatte etwas zu erzählen, und zwar auf eine Weise, die Spuren hinterlassen hat. “Er hat mir alles beigebracht, was ich heute weiß und kann! Er hat sich persönlich Zeit genommen, um mir neue Dinge zu erklären.” (Geoffrey Wandegi – Hausmeister)